Schießbetrieb pausiert

Wegen der kritischen Lage bei den Corona-Infektionen, wird der Schießbetrieb zunächst bis zum 30.11.2020 unterbrochen.

Spendenübergabe vom Bezirksbruderschaftstag

Am ersten Fastensonntag traf sich der Bezirksverband Wiedenbrück zu seinem Bruderschaftstag. Der St. Seb. Bürgerschützenverein Wiedenbrück hatte die Organisation dieser Veranstaltung übernommen und in die neue Stadthalle eingeladen. Die diesjährige Hutsammlung, auf Initiative der St. Sebastianer, kam der Gütersloher Tafel zugute. Hier sind beeindruckende 2800 € zusammen gekommen. In den letzten Tagen konnte nun endlich die Spendenübergabe erfolgen, in den Räumen der Geschäftsstelle in Gütersloh. Frau Prior-Dresemann führte die Abordnung des BV Wiedenbrück durch die Räumlichkeiten des Zentrallagers und erläuterte nochmals sehr anschaulich die Abläufe und Organisation. Diese war sehr beeindruckend, da man nun auch den immensen Aufwand und die absolute Notwendigkeit dieser Organisation vor Augen geführt bekam. Alleine schon die Zahlen und Logistik hinter der Gütersloher Tafel e.V. sind beeindruckend. Pro Monat werden ca.: 100 – 130 Tonnen Lebensmittel benötigt. Diese werden auf die 50 Ausgabestellen im gesamten Kreis GT verteilt. Die Ausgabe erfolgt einmal in der Woche. Bevor die Lebensmittel in die Verteilung kommen werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf ihre Verwendbarkeit überprüft. Zur Zeit sind ca.: 1500! Haushalte auf diese Unterstützung angewiesen, von der Alleinerziehenden bis zum Rentner, sowie auch Familien und junge Menschen. Alleine durch die aktuelle Corona-Situation kamen 400 Personen hinzu. Die Pakete mit Lebensmitteln werden auf die Bedürfnisse der jeweiligen Personen/Haushalte angepasst, d.h. Kinderanzahl; Schweinefleisch ja oder nein; usw. Ebenso gibt es regelmäßig einen Flohmarkt. Hier werden abgegebene Gegenstände zum Verkauf angeboten. Der Erlös ist ebenfalls für die Gütersloher Tafel.


Zurzeit wird auch schon an die Weihnachtszeit gedacht, d.h. es wird versucht, für die Kinder der Familien eine kleine Freude zu Weihnachten vorzubereiten. Damit auch jedes Kindern dieser Wunsch erfüllt werden kann, darf gerne für die Gütersloher Tafel e.V. gespendet werden: Spendenkonto Gütersloher Tafel e.V., IBAN: DE03 4785 0065 0014 0021 25, BIC: WELADED1GTL

Informationen auch unter: www.gueterslohertafel.de

Die Vertreter des BV Wiedenbrück mit dem stv. Bezirksbundesmeister Stefan Wellerdiek, Kassierer Norbert Brinkrolf, Präses Rüdiger Rasche und Marc Michel (Geschäftsführer von St. Seb. Wiedenbrück) waren sich nach der beeindruckenden Führung einig über die Notwendigkeit dieser Institution.

Grußwort unseres Präses Pfardechant Reinhard Edeler

Liebe Sebastianer Schützenfamilie Wiedenbrück!

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder!

 

In diesen Tagen, an denen wir uns auf unser Hochfest vorbereiten  würden, seid mir herzlichst gegrüßt! Neben aller Traurigkeit möge es Zuversicht und Hoffnung sein, die unserem Schützengeist  entsprechen.

Unseren  Schützenpatron,  den HI. Sebastian (* um 288 in Rom) zeichnete, so die Überlieferungen, als Offizier der Leibwache des Kaisers sein stilvolles Benehmen  aus. Dieser Stil, diese Etikette soll es sein, mit der auch wir, die wir mit Stolz seinen Namen tragen, diesem  so  außergewöhnlichen und  schwierigen Jahr begegnen. Sebastian bekannte sich als Prätorianerhauptmann  mutig öffentlich zum Christentum und half notleidenden Christen. In den vergangenen  Wochen  haben  auch  wir als Schützenfamilie in vielfältiger Art geholfen und Solidarität gezeigt. Kaiser Diokletian ließ ihn durch Bogenschützen hinrichten und im Glauben, er sei tot, liegen. Doch Sebastian überlebte! Auch das soll uns als Vorbild dienen! Wahre Schützen*innen lassen sich nicht unterkriegen! Durch die HI. Irene gesundgepflegt bekannte Sebastian erneut vor dem Kaiser seinen christlichen Glauben. Dieser Mut soll uns prägen, allen Bedrängnissen zum Trotz, immer  wieder mutig zu beginnen. Diokletian ließ ihn dann in seiner  Wut mit Keulen im Circus erschlagen und seinen Leichnam in die Cloaca  Maxima, die städtische Kanalisation werfen. Doch der Gestank des Todes  konnte seine Gefährten, die mutigen ersten Christen nicht daran hindern, seinen  Leichnam  zu bergen und in ein Grab zu legen, auf dem die Kirche San Sebastiano errichtet wurde. Aus seinem Tod, von seinem  Grab gehen so bis heute  Mut und Zuversicht aus. Bemerkenswert ist, dass Sebastian als Patron gegen  Seuchen  und  Pandemien verehrt wird; das gebe uns als Schützenfamilie die Kraft, ein trotziges, mutiges und zuversichtliches HORRIDO auszurufen.

 

Ich wünsche Euch allen an diesem ersten Augustwochenende   Zuversicht und

Stärke! Im Gebet verbunden, allen Schützenschwestern und Brüdern für alles Engagement dankend, 

 

Euer Präses

Reinhard  Edeler

Pfarrdechant

 

Schützenfest in Zeiten der Pandemie

Normalerweise würde an dieser Stelle über den Verlauf des Schützenfestes 2020 berichtet und die neue Throngesellschaft, die die Sebastianer im Schützenjahr 2020/2021 regiert, vorgestellt.

Wegen der Pandemie konnte kein Schützenfest gefeiert werden und somit gibt es für die amtierenden Majestäten keine Nachfolger. Sowohl unser Königspaar Markus und Andrea Grundkötter, als auch unser Jungschützenkönig Akram Matthias Hegazi haben sich aber bereit erklärt, die Königswürde für ein weiteres Jahr zu tragen. Dafür einen herzlichen Dank.

Schützen sind natürlich nicht untätig, bloß weil sie kein Schützenfest feiern dürfen.

Schon vor einigen Wochen wurde eine Bildercollage unter dem Motto „Gemeinsam niemals einsam“ erstellt, an der sich viele Schützen mit ihren einzeln aufgenommenen Fotos beteiligt haben. Als sichtbares Zeichen, dass die Schützen auch ohne Fest in der Stadt präsent sind, wurde diese Collage als Banner auf der Schanze aufgestellt.

 

Neben dem Banner findet sich die Throngesellschaft aus der Ausstellung „Alltagsmenschen“, die mittlerweile seit 10 Jahren in Amt und Würden ist.

Am „Schützenfest-Samstag“ verteilten die Schützen kleine Präsente für das „Schützenfest zu Hause“. 300 dieser Geschenke wurden an die Marktbesucher verteilt:

Auch das Gedenken an die Opfer der Weltkriege sollte den Umständen nicht geopfert werden. Am Samstagabend wurde am Mahnmal neben der Kirche ein Kranz niedergelegt. Bezirkspräses Rüdiger Rasche hielt eine kurze Ansprache.

Den Ausklang der Aktionen bildete das jährliche Ständchen, das der Spielmannszug der Sebastianer dem Aegidius Altenheim darbietet.

Zahlreiche Schützen haben sich an unserer Aktion beteiligt

#gemeinsamniemalseinsam

 

   

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