Durch die Tageszeitung wird die Jugend in Wiedenbrück im Jahre 1974 aufgerufen, am Festumzug teilzunehmen. Der amtierende Schützenkönig Josef Pierenkemper stiftet einen Jungschützenpokal, der als Wanderpokal alljährlich ausgeschossen werden soll.

 

Im Jahre 1975 folgt dann die eigentliche Gründung der Jungschützenabteilung. Die Jungschützen zahlen erstmals Beitragsgeld. Josef Pierenkemper übernimmt die Leitung der Abteilung.

 

Im Jahr 1981 ermitteln die Jungschützen auf dem Vogelschießstand ihren ersten Jungschützenkönig. Ein nicht genannter Spender stiftete die Könisgkette.

 

Als Nachfolger für den verstorbenen Josef Pierenkemper wird Bernhard Baumhus 1985 als Leiter der Jungschützen gewählt.

 

Die Jungen und besonders die Mädchen fallen durch gute Schießergebnisse auf. Margit Hinse nommt 1986 am Wettkampf um die Bundesprinzenwürde in Kleve teil. Sie hatte sich auf Diözesanebene für den Bundeswettkampf qualifiziert. Guido Heimann errang 1985 die Würde des Bezirksschülerprinzen.

 

Bei Kompaniewettkämpfen innerhalb des Bataillons gehen die Jungschützen häufig als Sieger hervor. Der Silberpokal und der Diana-Pokal wurde 1988 und 1989 errungen. Die Schützenjugend ist auch dann zur Stelle, wenn es heißt, kräftig zuzupacken. Seit einigen Jahren sind sie eifrig dabei, wenn für die abendliche Fackelpolonaise der Festplatz illuminiert wird.

 

Bernhard Baumhus und seine Stellvertreterin Petra Lohmann führen im Jubiläumsjahr eine Kompanie von 50 Jungschützen an.


Quelle: Festschrift 500 Jahre St.-Sebastian-Bürgerschützenverein Wiedenbrück

 

   
© F.Spitzberg
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